Gastbeitrag: „Unzufrieden? Wenn kluge Ratschläge auch nicht helfen.“ von Christina Fedaie

Unzufrieden? Wenn kluge Ratschläge auch nicht helfen.

Lieber Mentor, liebe Mentorin, lieber Schüler, liebe Schülerin,

hast Du Dich schon einmal gefragt, warum Dir etwas passiert, so wie es passiert? Hast Du bei einer Sache das Gefühl, Du drehst Dich ständig nur im Kreis? Egal, wie sehr Du Dich bemühst, es will Dir einfach nichts gelingen. Eine verfahrene Situation: Unzufriedenheit im Job, finanzielle Sorgen oder die Sehnsucht nach einem liebevollen Partner an Deiner Seite. Egal um was es geht, die Unzufriedenheit schwebt wie eine große, dunkle Wolke über Dir. „Es muss doch einen Weg da heraus geben?“, fragst Du Dich.

Die eine Sache mit der Dankbarkeit.

Im Vergleich zu vielen anderen Menschen geht es uns ausgesprochen gut. Laut UNESCO und den Vereinten Nationen

• hungern jeden Tag weltweit um die 800 Millionen Menschen.
• haben mehr als 1 Milliarde Menschen kein sauberes Trinkwasser.
• können etwa 750 Millionen Menschen auf der Welt nicht lesen und schreiben.

Verglichen damit, dürfen wir uns wohl glücklich schätzen. Wir haben ja auch das Glück, in einem Teil der Welt zu leben, in dem es möglich ist, eine Perspektive zu entwickeln und unsere Träume zu verwirklichen. Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf sind gestillt.
Wenn wir trotzdem das Gefühl haben, dass alles schief geht und wir unglücklich sind, ist Dankbarkeit ein wertvolles Instrument, um wieder in eine positive Grundhaltung zu kommen. Diverse Studien belegen, dass sich Dankbarkeit positiv auf unsere Stimmung und sogar Gesundheit auswirkt. Willst Du also Deine negativen Gefühle verwandeln, dann lerne, dankbar für das zu sein, was Du hast.

So einfach und doch nicht leicht.

Wenn Du jetzt denkst, das ist alles leichter gesagt als getan, hast Du womöglich Recht. So easy scheint das wirklich nicht zu sein. Solche Ratschläge haben einen wahren Kern, wir tun uns aber oft sehr schwer, sie umzusetzen. Irgendetwas sträubt sich in uns, dem guten Rat zu folgen. Vermutlich weil uns mit Vergleichen wie oben suggeriert wird, dass wir gar kein Recht haben, betrübt und frustriert zu sein. Es heißt schließlich, dass wir zu den Glücklichen gehören, denen es an nichts fehlt, zumindest an nichts Essentiellem. Welchen Grund hätten wir also, uns zu beschweren?
Egal wie sehr wir uns bemühen, uns immer wieder bewusst zu machen, wie gut es uns eigentlich geht, das Gefühl von Unzufriedenheit bleibt bestehen. Etwas Entscheidendes übersehen wir nämlich, wenn wir versuchen, Ratschläge zu befolgen. Bevor wir aktiv werden, müssen wir uns erst einmal etwas erlauben:

Ich darf mich so fühlen, wie ich mich fühle.

Innehalten, wahrnehmen, akzeptieren und annehmen. Das sind die ersten Schritte, bevor sich etwas verändern kann. Es ist wichtig, die Unzufriedenheit ernst zu nehmen. Sie zu leugnen oder auch einfach nur herunter zu spielen, wird uns nicht zu glücklicheren Menschen machen. Wir begraben das Gefühl dann nur in den tiefen unseres Unterbewusstseins. Es bleibt aber da und beeinflusst unsere Stimmung und unser Verhalten.

Eine umfassende, psychologische Analyse an dieser Stelle würde den Rahmen des Beitrags sprengen. Trotzdem will ich Dir aber noch etwas zum Nachdenken mitgeben:

Willst Du eine Veränderung, kommst Du nicht umher, Dich durch Selbstreflexion weiter mit Deiner Situation zu beschäftigen. Habe dabei Geduld, denn Transformation ist ein langangelegter Prozess. Erst wenn Du Dich für die Gefühle, die Du in Dir trägst, öffnest, kannst du eine Veränderung einläuten. Natürlich gehören dann auch noch weitere Schritte dazu. Du musst schon auch aktiv werden und entschieden aus der Opferrolle austreten. Viele Menschen sind dauerhaft im Wartemodus. Wir warten auf bessere Bedingungen, bevor wir etwas Neues wagen. Wir warten auf die perfekte Gelegenheit, bevor wir unsere Wünsche aussprechen. Wir warten auf die richtige Person, die für unser Glück Verantwortung übernimmt. Wir warten bis der Erfolg an unsere Türen klopft und unser Leben endlich verbessert. Mach Dir eins bewusst: Um Unzufriedenheit in Freude zu verwandeln, darfst Du nicht passives Opfer Deiner Umstände sein, sondern musst aktiv Verantwortung für Dein Leben übernehmen.

Glaube an Dich und Deine Wandlungskraft!

Alles Liebe,

Christina Fedaie

P.S.: Denke immer daran, Deine Lebenszeit ist kostbar. Daher nutze sie für Dinge, die Dich glücklich machen!

Schau auch hier für mehr Infos zu Christina und Ihrem

Blog „Time to Sparkle: http://christinafedaie.de/timetosparkle/

Youtube Channel: time to sparkle

Facebook: facebook.com/christinafedaie

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