Bewerber und Azubis, Messen usw.

Erst vor kurzem habe ich wieder gelesen, dass viele Unternehmen Probleme dabei haben, Azubis für sich zu gewinnen. Dabei mangelt es zum einen an Bewerbern allgemein und zum anderen an den richtigen Bewerbern: den richtigen Noten, der richtigen Einstellung, manchmal kommen die Bewerber gar nicht zum Vorstellungsgespräch und viele haben eine ganz andere Definition von Pünktlichkeit… 😉

Die heutige Jugend halt… 😉 aber bleiben wir mal bei den Unternehmen. Denn wenn Bewerber oder die richtigen Bewerber fehlen, warum holen sich Unternehmen sie dann nicht einfach? Bei Kunden, bei Geld, bei Produkten tun sie es doch auch? Bei Jugendlichen sind Unternehmen aber irgendwie seltsam zurückhaltend. Natürlich heißt das nicht, dass sie wie Headhunter auf die Jungendlichen losgehen sollen, es heißt nur, dass im Rekruiting vielleicht mal an andere, neue Wege gedacht werden sollte.

Man findet Unternehmen bei Messen, bei der Praktikumssuche und ein paar findet man auch bei der Ferienjobsuche, aber nicht viel. Sonst fällt mir jetzt gerade nichts weiter ein. Die meisten Marketingmaßnahmen um Azubis zu finden, setzen bei Jugendlichen als `die breite Masse´ an. Aber haben wir nicht schon bei der Y-Generation bemerkt, dass die breite Masse out ist? Das hat sich bis jetzt nicht geändert. Warum bleibt man dann trotzdem noch an diesen veralteten Personalrecruitingmaßnahmen hängen? Warum nicht mal an den veränderten Gegebenheiten orientieren?

Bei der Suche nach geeigneten Bewerbern sollte man früher ansetzen und eher an langfristige Maßnahmen denken. Jugendliche haben heute bessere Ausgangspunkte bei ihrer Berufswahl als wahrscheinlich jemals zuvor. Die einzigen Schwierigkeiten sind zum einen die Fülle an Auswahlmöglichkeiten und zum anderen die unterschiedliche Sprache von Unternehmen und Schülern. Sie liegen einfach nicht auf einer Wellenlänge…

Aber keine Sorge Jugendliche sind nicht so schwer zu verstehen. 😉 Es gibt Experten, die arbeiten tagtäglich mit ihnen: Lehrer zum Beispiel und Schulsozialarbeiter, Jugendzentren, Vereine usw. Wenn man jetzt noch das Thema Azubi/Beruf mit einbezieht, kommt man schnell zu Berufsorientierungsprogrammen. Warum setzen Unternehmen nicht da an? Sie müssen nichts Neues erfinden. Sie können sich auf die Expertise von Menschen verlassen, die tagtäglich mit Jungendlichen arbeiten und sie befinden sich von vorherein im entscheidenden Thema: Berufswahl. Jugendliche, die bei diesen Programmen mitmachen, beschäftigen sich aktiv mit ihrer Berufswahl, sie sind offen und motiviert, neugierig und zukunftsorientiert. Gibt es eine bessere Zielgruppe?

Also, liebe Unternehmen, habt ihr Probleme damit geeigenete Bewerber zu finden. Meldet Euch doch bei uns. Es gibt viele Wege Euch Zugang zu dieser Zielgruppe zu ermöglichen, natürlich gegen ein kleines Entgeld 🙂

Und bis dahin schaut Euch nächste Woche unseren Blogeintrag zu dem Thema: „Die heutige Jugend und …“ oder tragt Euch in unseren Newsletter ein 🙂

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