Jahreswechsel – Blick ins 2016

Es ist soweit, das neue Jahr ist da! Wir hoffen, dass alle gut ins 2016 gerutscht sind?

Wir haben die ersten Tage genutzt und das alte Jahr Revue passieren lassen. 🙂 Unser Fazit: Es war ein gutes Jahr! Voller Überraschungen, Unterstützungen, Herausforderungen, Zielen, Auszeichnungen, qualmenden Köpfen und lächelnden Gesichtern! – Ihr wart dabei! Erinnert Ihr Euch an unsere Highlights?

  • Wir wurden zum Träger der freien Jugendhilfe ernannt!
  • Wir haben die 3. Komplizen-Staffel in Chemnitz gestartet und zwar diesmal mit einem kleinen Eigenbeitrag der Familien in Höhe von 35 Euro!
  • Wir haben 1000 Euro bei dem Ing-Diba Wettbewerb „1000 Euro für 1000 Vereine“ gewonnen!

Natürlich haben wir auch Sylvester-Vorsätze fürs neue Jahr gefasst… und lustigerweise – unanhängig von einander – alle den gleichen Entschluss gefasst:

Wir wollen die Schüler und Lehrer unserer Partnerschulen stärker unterstützen. Nicht nur mit dem Komplizen-Programm, den Profilseminaren und der #FutureWeek! Nein, wir werden uns ein wenig Richtung Politik wagen! Denn Berufsorientierung bei Gymnasiasten wird ja seit Januar 2015 bei den meisten öffentlichen Förderern nicht mehr als förderwürdig anerkannt. Logisch, schließlich haben sie – objektiv gesehen – die besten Startchancen auf dem Arbeitsmarkt. Nein, liebe Leser, nicht logisch! Das Problem beginnt nämlich nicht auf dem Arbeitsmarkt, es beginnt in der Schule bei der beruflichen Orientierung und da sind die Gymnasiasten verdammt schlecht dran:

  1. vollkommen überlasteter Stundenplan zwingt die berufliche Orientierung in den Hintergrund
  2. es gibt außer den Berufberatern und den Komplizen keinerlei Programme zur Berufsorientierung an Gymnasien
  3. verzerrtes Bild der Wirtschaft und der öffentlichen Träger über die Situation der Berufsorientierung an den Schulen in Chemnitz

Immer wieder sprechen wir mit Geschäftsführern, Jugendamt, oder öffentlichen Förderern und niemandem ist klar, dass Gymnasiasten bei ihrer beruflichen Wahl nahezu auf sich selbst angewiesen sind, fast keine Unterstützung erfahren und sich bei diesem wichtigen Zukunftsschritt alleingelassen fühlen.

Das werden wir dieses Jahr ändern! 🙂 und wir beginnen bei den Stadtfraktionen.

Wie aufregend… 😀

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