Die heutige Jugend und ihre Smartphones!

Gestern war es wieder so weit… Genervtheit stand ganz plötzlich ganz weit oben in unserem Tagesgeschehen… Wir trafen uns mit einem Unternehmensvertreter in einem kleinen, netten Café in Chemnitz 😉

Alles sah gut aus, bis nach knapp 10 Minuten die Jugendlichen und ihre Handys schräg neben uns entdeckt wurden und ab da wurde eine Schublade nach der anderen geöffnet…

– die heutige Jugend sitzt nur noch an ihren Smartphones und spielt in facebook

– die heutige Jugend hat einfach keine Werte und Ideale mehr

– und bla bla bla…

Ich liebe Schubladen… und es sind immer die gleichen …und sie begegnen einen überall, im Café, im Unternehmen, bei öffentlichen Trägern, in der Familie, bei Freunden usw.

Aber hey, gut für uns. Wir suchen schließlich immer Themen für unseren Blog und es ist uns ein Anliegen, ein besseres Verständnis zwischen den Generationen zu schaffen. Deshalb schreiben wir nun jeden letzten Sonntag im Monat im Blog Wissenswertes für Unternehmen: „Die heutige Jugend und…“. Wer weiß, vielleicht gelingt es uns ja einen neuen Blickwinkel auf die heutige Jugend zu eröffnen? 😉

Wir beginnen mit: „Die heutige Jugend und ihre Smartphones!“

Natürlich gibt es die Jugendlichen, die den ganzen Tag mit ihren Smartphones in facebook spielen. Ich persönlich kenne nur 11 Jugendliche, die überhaupt noch regelmäßig in facebook sind und deshalb wage ich die Behauptung aufzustellen, dass facebook und Smartphones bei der heutigen Jugend gar nicht so häufig zusammen treffen. 😉

Diese heutigen Jugendlichen sind quasi mit unbegrenzten technischen Möglichkeiten aufgewachsen. Während wir in der Schule oder sogar noch später das erste Mal mit Computer in Berührung gekommen sind, haben sie wahrscheinlich ihre ersten Photos, ihre erste Musik, ihr erstes Spiel auf dem Smartphone gesehen. Der Umgang mit Computern, Laptops, Tablets und Smartphones ist für sie so natürlich wie für uns früher das Aufschlagen eines Buches, die Stereoanlage, der Fernseher, das Fotoalbum. Nicht umsonst, spricht man von den Digital Natives, wenn man versucht, die heutige Generation in eine Schublade zu pressen.

Bedenkt man, wie natürlich Jugendliche mit Technik und Sozialen Medien umgehen, finde ich es umso erstaunlicher, dass ihre Tätigkeiten am Smartphone auf facebook und spielen reduziert werden. Unserer Meinung nach ist es eher so:

Während die Generation X gerade die Coolness von Smarthpones entdeckt und herausfindet, dass man Katzen- und Schlumpfvideos sogar zu Weihnachten bei der Bescherung noch per WhatsApp verschicken kann, sind Jugendliche da schon etwas weiter und nutzen alle Funktionen dieses technischen Wunderdings:

zum chatten mit den Freunden, zum fotografieren, zum Videodreh, zum schneiden der Videos, zum spielen, zum „Wege finden“, zum bloggen, zum einkaufen, zum rechnen, zum Musik hören, zum Zeitung und eBook lesen, zum Hausaufgaben machen, zum Fotobuch gestalten, zum Party organisieren, zum Termine planen, zum spicken, zum Email versenden, zum „in Kontakt bleiben“ über deutschen Grenzen hinweg, zum malen, zum Licht machen, zum schminken, zum wecken, zur Wettervorhersage, zur Fitness- und Schlafkontrolle, als Kompass, als Barcode Scanner, als Hotspot, manchmal auch zum telefonieren 🙂

Verblüffend, was man damit alles machen kann… 😉 Mit einen Smartphone hat man quasi das ultimative Werkzeug zur Alltagsbewältigung in der Hand. Kein Wunder, dass Jugendliche ständig an diesen Dingern hängen. Würde ich auch, wenn es das machen würde, was ich sage! Die Frage ist wohl, wie bekommt man sie davon weg?

Doch dazu gibt es ein anderes Mal mehr 🙂 Hier jetzt noch zwei kleine Tipps:

  1. Wenn Dir an der Bushaltestelle ein Jugendlicher mit Smartphone auffällt, schau doch mal, ob er nicht vielleicht das Warten zur kurzfristigen Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz nutzt 🙂                                                                                                                                                                                                                         …und berichte uns, was rausgekommen ist!
  2. Wenn Dein Smartphone mal wieder nicht das macht, was Du willst, frag doch mal den Jugendlichen an der Bushaltestelle 😉

Bis zum nächsen Mal!

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